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Jahresbericht 2006
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Liebe Freunde der Freien Bühne Wieden,

das Theaterjahr 2006 war - mit den Bühnenpersönlichkeiten Mahler, Sindelar, Süßmayr, Schiele und Tschechow - für uns, kurz gesagt, sowohl ökonomisch wie künstlerisch ´ein wunderbares Jahr´!

Aber auch im verflixten siebenten Jahr meiner Direktion bieten wir einiges, was wieder mit den ´Großmeistern des Theaters´ zu tun hat, zum Beispiel eine intensive Beschäftigung mit zwei der wichtigsten Theaterautoren: Schnitzler und Schiller.

Neben zwei überraschenden Uraufführungen unserer Hausautoren Herbert Rosendorfer und Erika Mitterer (bei ihr ist es die vierte, bei ihm die fünfte Uraufführung innerhalb weniger Jahre), wird es - nach der Arthur-Schnitzler-und-Adele-Sandrock-Silvestervorstellung -  zwei Uraufführungen über zwei weitere kuriose Arthur-Schnitzler-Liebesgeschichten geben: ´Arthur Schnitzlers Fanny´ im Januar 2007 und ´Schnitzler und das süße Mädel´ im Juni 2007. Dieses Süße-Mädel-Stück kommt übrigens zuerst bei den ´Sommerspielen Schloss Sitzenberg´ heraus, weil die entscheidende Begegnung von Arthur Schnitzler mit Mizi Glümer sich in Anzbach bei Neulengbach erreignet hat, aber ab Mitte September spielen wir dieses Stück ´Schnitzler und das süße Mädel´ dann auch im ´Haupthaus´ in der Wiedner Hauptstrasse.

Der Schiller-Schwerpunkt beginnt im Oktober mit einer zeitge-nössischen Neufassung eines Stückes von Louis Benoit Picard ´Der Parasit´, das schon Schiller für das Weimarer Hoftheater übersetzt und bearbeitet hat. Unser Neudichter nimmt nun wiederum diese Schiller-Fassung als Basis seiner Arbeit, und im Januar 2008 wird unser Schiller-Schwerpunkt dann mit einem Stück über Schillers eigene Liebesgeschichten fortgesetzt: ´Schiller, Line und Lotte´.

Zum Schluss das Wichtigste:

Ich danke unserem Publikum

(denn ohne unser Publikum würde es uns nicht geben)

ich danke aber ebenso herzlich unseren Finanziers und Sponsoren

(ohne sie würde es die Freie Bühne erst recht nicht geben),

und ich danke expressis verbis besonders herzlich

der Gemeinde Wien

dem Bund

dem Land Niederösterreich

der Firma Wien Energie

der Post

der Österreichischen Wirtschaftskammer

der Firma Bauwelt Sochor + Obi

der Raiffeisenbank Wien Niederösterreich

und der Geschäftsführung der Zeitung Die Presse

Dr. Gerald Szyszkowitz

Direktor

 
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