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Wie man wird, was man ist, 27.04 bis 15.05.2010, 19:30 Uhr
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Die Seele ist ein weites Land, Freitag, 6. November 2009, 19:30 Uhr
Joseph Haydn und die Frauen, 13.10. bis 31.10.2009, 19:30 Uhr, Uraufführung
Ledergeld oder Der unzerreißbare Schuldschein, 17.03.2009, 19:30 Uhr, Uraufführung
Die Subvention, von 19.02. bis 07.03. 2009
Kreisky, von 08.01. bis 24.01.2009
Die Diva Sandrock und ihr Dichter, von 14.10. bis 31.10.2008
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WERNER KRAUß oder DES TEUFELS RABBI LÖW. Premiere am 17.01.2012 19:30 Uhr bis 4. Februar 2012
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WERNER KRAUß oder
DES TEUFELS RABBI LÖW

von Gerald Szyszkowitz 

Uraufführung 17. Jänner 2012
bis 4. Februar 2012

Werner Krauß                Walter Benn

Käthe Dorsch                 Michaela Ehrenstein

Assistentin                    Vera Bernhauser

Max Reinhardt                Johannes Kaiser

Veit Harlan                    Felix Kurmayer

Joseph Goebbels             Martin Gesslbauer

Riess, Journalistin           Katrin Graf                      

Regie und Bühne             Gerald Szyszkowitz

Eine kurze Antwort auf die Frage, warum ich dieses Stück "Werner Krauß oder Des Teufels Rabbi Löw" geschrieben habe: Als Student der Theaterwissenschaft habe ich Werner Krauß als "Hauptmann von Köpenick" im Burgtheater gesehen und war begeistert. Nie mehr ist mir seither etwas ähnlich Erschütterndes passiert ... Etwas  Vergleichbares erlebte ich erst, als ich erfuhr, das ausgerechnet dieser einmalig begabte Schauspieler Werner Krauß die wichtigsten Rollen in dem nationalsozialistischen Hetzfilm "Jud Süß"gespielt hat. Wusste er nicht, was die Nazis mit diesem Film vorhatten? Und wenn er es gewusst hat, warum hat er ´trotzdem mitgespielt´? Wurde er dazu gezwungen? Hätten sie ihn bei einer Weigerung sofort an die Ostfront geschickt? Und immer unüberhörbarer verfolgte mich die Frage: Gibt es auch heute noch Künstler, die sich gegen Staatsdiktate auflehnen? Und was passiert mit ihnen? Auch die Frage, wie die Mächtigen sich den Künstlern gegenüber verhalten - und wie die darauf reagieren - scheint mir immer noch ein aktuelles Thema zu sein. Genauso wie die Frage: Wie soll die Gesellschaft mit denen umgehen, die mit ihrem gebogenen Rücken übrigbleiben, wenn die Mächtigen nicht mehr mächtig sind?

 
 
 
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