SOMMERSPIELE SCHLOSS SITZENBERG - DER SCHWAN

von 07.06. bis 24.06.2012


SOMMERSPIELE SCHLOSS SITZENBERG

Zwischen Liebe und Pflicht


Intendantin Michaela Ehrenstein über den Erfolg des Festivals und das heurige Stück.

Komödien mit Esprit und Brillanz.

Auch heuer eröffnen die Sommerspiele Schloss Sitzenberg wieder den niederösterreichischen Theatersommer. Auf dem Programm steht von 7-24. Juni Franz Molnars Salon­komödie Der Schwan. Bereits zum neunten Mal laden die Sommerspiele in den zauberhaften Innenhof des romanti­schen Tullnerfelder Schlosses Sitzenberg und Intendantin Mi­chaela Ehrenstein kann mit Freude auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken: „Mit der Unterstützung der Kulturabteilung des Landes Niederösterreich ist es uns gelungen, in einer klei­nen Gemeinde wie Sitzenberg-Reidling mit knapp 2000 Ein­wohnern diese besonderen Sommerspiele zu gründen und mit kontinuierlicher Arbeit Jahr für Jahr mehr Zuschauer zu­friedenzustellen. Wir haben 2004 mit Uraufführungen begon­nen und spielen seit 2009 Komödien mit Esprit und sprachli­cher Brillanz, die in das spezielle Ambiente des Schlosses pas­sen. Das Geheimnis des Erfolges der Marke Sommerspiele Schloss Sitzenberg liegt in der adäquaten Besetzung der Rol­len und den stilsicheren Inszenierungen, die von Publikum und Presse gleichermaßen gelobt werden, wie etwa im ver­gangenen Jahr meine Inszenierung von Hofmannsthals Der Unbestechliche mit Gerhard Dorfer in der Titelrolle, an die ich besonders gerne zurückdenke."


„Dieser Gerhard Dorfer", so Michaela Ehrenstein weiter, „wird heuer mit Ulli Fessl, Dany Sigel, Gabriele Schuchter, Peter Fernbach, Felix Kurmayer und Johannes Kaiser Franz Molnars Lustspiel Der Schwan inszenieren. Ich spiele Prinzessin Alexan­dra, die sich zwischen Liebe und gesellschaftlichem Rang ent­scheiden muss. Was mich an Molnar besonders reizt, sind sein sicherer Instinkt für theaterwirksame Situationen, seine pro­funde Menschenkenntnis und seine Ironie." Ergänzt wird das

Lustspiel durch drei Sonntagsmatineen, die wie immer Thema, Autor oder Stück näher beleuchten (10., 17., 24.6.).

Franz Molnär, Der Schwan; Schloss Sitzenberg