EVA KÖNIG ODER DAS GLÜCK DES GOTTHOLD EPHRAIM LESSING IN DER WIEDENER HAUPTSTRASSE - Premiere

Premiere: 16. April 2013

Vorstellungen: 17., 18., 19., 20., 23., 24., 25., 26., 27., 30.April 1.,2.,3.,4. Mai 2013

von Gerald Szyszkowitz

Uraufführung


Die Hamburgerin Eva König erbt von ihrem in Venedig verstorbenen Mann zwei Fabriken in Wien. In der Wiedner Hauptstrasse. Sie kommt in die Kaiserstadt, lebt einige Jahre hier, und versucht schließlich, die Fabriken zu verkaufen. Gotthold Ephraim Lessing kommt im Jahr 1775, weil ihm die Stelle des Burgtheaterdirektors angeboten wird, ebenfalls nach Wien, um mit dem Fürsten Kaunitz seinen Vertrag auszuhandeln, aber ähnlich wie es dem Herrn Major Tellheim im Theaterstück "Minna von Barnhelm" mit seiner "sächsisch-preußischen Karriere" ergeht, ergeht es auch dem Herrn Rat Lessing mit seiner "österreichischen Karriere". Letztlich scheint absolut gar nichts zu Stande zu kommen. Auch nicht seine mit Eva König geplante Hochzeit. Da die privaten Ereignisse seines Lebens und die dramaturgischen Ereignisse seines berühmtesten Theaterstückes so verblüffende, charakterliche Ähnlichkeiten zeigen, hat Gerald Szyszkowitz Lessings Theaterstück mit seinen Tagebuchaufzeichnungen und Briefen ergänzt, und das neue Theaterstück

"Eva König oder Das Glück des Gotthold Ephraim Lessing in der Wiedner Hauptstrasse" wird nun genau dort gespielt, wo sich schon die Originalgeschichte ereignet hat: In der Wiedner Hauptstrasse auf der Wieden in Wien.


B e s e t zu n g:

Gotthold Ephraim Lessing: Marcus Strahl

Just, Bedienter: Gerhard Rühmkorf

Eva König, Fabrikantin: Michaela Ehrenstein

Franziska, ihr Mädchen: Kerstin Raunig

Tobias von Gebler: Philipp Limbach

Wirt: Felix Kurmayer

Riccaut de la Marliniere: Martin Gesslbauer

Regie: Gerald Szyszkowitz

Fotos: ©Rolf Bock