Komm zu mir spät in der Nacht

1. April 2008


von Maximilian LANG

mit:

Stephanie Fürstenberg

Monika Mestel

Christine Renhardt

Bernhard Karner

Herbert Marx

Johannes Wolf


3 PAARE - 2 GENERATIONEN - 1 SCHICKSAL

,Komm zu mir spät in der Nacht' wünschen sich eine Frau und ein Mann, beide Mitte zwanzig. Sie sind Nachbarn und einsam. Beide quält die Sehnsucht nach menschlicher Nähe, doch beide sind unfähig, ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen und das Mögliche zu wagen. Sie versuchen vergebens aus ihren vier Wänden auszubrechen, die sie vom Leben ausschließen. In der Wohnung nebenan zeigt sich jedoch, dass in der Zweisamkeit noch keine Garantie auf Glück zu finden ist. Denn zusammen ist man zwar weniger allein, aber ohne Miteinander verkommt die Liebe zum Wort. Ihnen gegenüber gestellt wird ein drittes Paar aus einer anderen Generation. Von der Institution Ehe geprägt, leben sie zusammen, bis dass der Tod sie scheidet'. Doch die Liebe ihres Lebens scheinen sie für immer verloren zu haben.

Das Stück des jungen Dramatikers Max Lang greift mit Einsamkeit, Angst vor dem Älterwerden, dem fehlenden Mut, das Leben in die Hand zu nehmen, bis hin zu Depression und Suizid jene Themen auf, die jedem Menschen nahe gehen, der dem Alltag in einer leistungsorientierten und gefühlskalten Gesellschaft ausgesetzt ist.


MAXIMILIAN LANG, am 10. Dezember 1986 in Bregenz geboren, ist Student der Komparatistik an der Universität Wien. Im Herbst 2005 entstanden die Stücke ‚Herbst und Winter' und ,Ein russisches Stück'. Ersteres gelangte am 16. November 2006 im Theater Kosmos in Bregenz unter der Regie von Augustin Jagg zur Uraufführung. Eine ORF-Aufzeichnung folgte, eine Hörspielbearbeitung steht noch an. Am 10. Oktober 2007 wurde die Aufzeichnung auch auf BR-alpha ausgestrahlt. Ebenfalls entstanden sind im Sommer 2005 ein kurzer Sprechtext mit dem Titel ,Wir wollen fragen' sowie im Januar 2007 das Stück ,Komm zu mir spät in der Nacht'.