Kokoschka malt Adenauer von Theodor Schübel Adenauer Gerhard Dorfer Kokoschka Gerhard Karzel
Sekretärin Brigitte Quadlbauer Regie Reinhard Hauser Assistenz Vera Bernhauser Rechte Verlag Felix Bloch Erben
Uraufführung:11. März 2014 Vorstellungen bis 29. März Die. bis Sa. 19.30
Machtentzug und Rente sind ein schwieriges Los. Grollend hat sich Konrad Adenauer vom Amt und aus Bonn zurückgezogen. Boccia spielend und seine Memoiren diktierend, sitzt er 1966 in der Villa Collina in Cadenabbia am Comer See, als er Besuch von einem Meister eines anderen Fachs bekommt. Oskar Kokoschka hat den Auftrag, für das Bundeskanzleramt ein Portrait von Adenauer anzufertigen; es soll das erste Werk in der zu beginnenden Ahnengalerie der deutschen Kanzler sein. Nur widerwillig hat er diese Arbeit angenommen, schließlich ist er ein ganz anderer Typ mit ganz anderen Charakterzügen und Überzeugungen. Doch es lockt ihn, dem alten Adenauer einmal gehörig die Meinung zu sagen. Künstler und Politiker, österreichischer Emigrant und rheinischer Rebell, Pazifist und Wieder- bewaffner prallen in einem harten, aber auch humoristischen Schlagabtausch aufeinander - und entdecken überraschenderweise Sympathie für einander.
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